2.4

Sein müder Körper hatte schon bessere Nächte erlebt. Er war zu unsicher, zu wütend, und er war zu betrunken. Erst allmählich, als alles vorbei war, wurde sein Kopf nüchterner, und durch seinen Halbschlaf hallten die Schritte im Parterre des Bungalows.

Er lag im Gästezimmer unter dem Dach auf einem flauschigen Kaufhausfell. Gal schlief neben ihm. Sie hatte sich halb zur Seite gerollt und atmete flach. Ihr rechter Arm lastete schwer auf seinen Schenkeln. Langsam drehte er sich beiseite, und Gals Hand rutschte zwischen seine Beine. Es erregte ihn. Unablässig schlurfte der Mann im Parterre hin und her.

Gals weicher nackter Körper war weiß, als hätten die Jahre alle Farbe aus ihr gesaugt.

Er konnte nicht schlafen; nicht solange ihre Hand lag, wo sie lag, und nicht solange der Alte dort unten auf und ab rumorte. Gal zuckte leicht im Schlaf wie ein Hund, der von der Jagd träumt. Die schöne Gallathea hatte bekommen, was sie wollte. Sie waren in ihre Falle gegangen, Kelling und er und vielleicht auch sie selbst.

Mit ziemlicher Sicherheit markierte diese missglückte Liebesnacht das Ende seiner kurzen Karriere. Von Anfang an war alles verquer gewesen, schon vor Wochen, als Kelling nach dem zweiten Gespräch, bei dem sie sich auf die Modalitäten des Vertrages geeinigt hatten, Harry Mann und seine Frau zum Essen einladen wollte.