4.4

Beide schüttelten den Kopf.

Mann zeigte auf das Sofa. „Setzen Sie sich doch.“

„Danke“, sagte Lang und ließ sich mit einem Seufzer in die Polster fallen.

Mann sah zu Magnus.

„Ich stehe lieber“, sagte der Vampir und schlenderte mit wippenden Parka-Schößen zum Fenster.

„Sie sorgen für Feuerschutz, was?“ sagte Mann. „Ganz die alte Wildwest-Tradition?“

Der Vampir namens Magnus schwieg. Er griff mit spitzen Fingern nach der heruntergelassenen Jalousie, bog die Lamellen auseinander und sah hinaus in den fast dunklen Hinterhof.

„Herr Mann“, sagte Lang, „Sie waren am Wochenende wie geplant in Hamburg?“

„Ja, das stimmt.“ Mann setzte sich in den Korbstuhl, der dem Sofa gegenüberstand. Sein Glas stellte er neben sich auf den Boden.

„Aber Sie sind länger geblieben?“

„Nein. Wie kommen Sie darauf?“

„Weil wir Sie gestern vergeblich zu erreichen versucht haben.“

„Ich bin erst gegen Abend angekommen.“

„Wir haben es die ganze Nacht über versucht.“

„Ich habe bei einer Freundin geschlafen.“

„Wir dachten uns so etwas, nicht wahr, Magnus?“ Lang grinste ins Leere. Dann wandte er sich wieder Mann zu. „Würde es Ihnen etwas ausmachen, uns den Namen und die Adresse dieser Freundin zu geben?“

„Ja, allerdings!“ sagte Mann. „Allerdings würde mir das etwas ausmachen. Jedenfalls, solange ich nicht weiß, was der ganze Aufstand soll.“

„Wir haben nur ein paar Fragen, Routine.“ Magnus sprach mit dem Rücken zu ihnen.