5.4

Zwei lange Tage später lag Harry Mann auf dem Bauch und bräunte seinen weißen Hintern. Es war Montagmorgen, und die Sonne stand steil auf der Terrasse seiner Penthouse-Suite im „Chateau Marmont“. Das Zimmermädchen, auf dessen glattrasierte Waden er unentwegt starrte, stellte sich blind. Die junge Mexikanerin steckte bis zu den Knien in einem weiten, hellblauen Nylonhänger, der außer den Waden und dem hageren Kopf nur einen Spalt des Halses und die dünnen, sehnigen Oberarme frei ließ.

Sollte es sich bei der sackartigen Uniform des Zimmermädchens um eine Vorsichtsmaßnahme der Direktion handeln, so war sie in diesem Fall überflüssig. Unter der Anstaltskleidung trug die dürre junge Frau lediglich einen Slip und einen viel zu großen rosafarbenen Büstenhalter. In dessen halbleere Schalen starrte er jetzt, während die Mexikanerin den Boden der Terrasse fegte.

Ihr Körper schien seinen Blick zu fühlen. Sie sah auf und schaute kurz in seine Richtung. Dann wandte sie sich mit einer traurigen Bewegung ab und zog den Reißverschluss des Hängers hoch bis unters Kinn.