7.4

Karin Block zuckte die Achseln und schwieg.

„Und Sie haben sich wirklich mit niemandem sonst beraten? Ich meine, einen Killer anzuheuern, wird ja selbst für Sie nichts Alltägliches gewesen sein?“

„Alle ein- und ausgehenden Telefongespräche werden überwacht“, sagte Karin Block. „Von Mamma. Niemand hätte Wineck und Dori warnen können, ohne dass ich es erfahren hätte.“

„Sie haben also doch mit jemandem drüber gesprochen?“

„Das ist bedeutungslos. Und es geht Sie nichts an!“

„Vielleicht hat man Sie belauscht?“

„Nein, natürlich nicht. Darauf habe ich geachtet. Ich hab’ extra von meinem Schlafzimmer aus …“

Sie brach ab, weil er aufgesprungen war. Wenn sie zur Abwechslung mal die Wahrheit sprach, gab es nur eine einzige Möglichkeit!

„Wo ist Pauls Zimmer?“

„Er hat bei mir geschlafen, wo sonst?“ Karin Block guckte verständnislos. „Ich meine, wo er schon mal da war …“

„Und seine Blonde?“

„Dori? Im Gästezimmer. Warten Sie, ich zeig’s Ihnen.“

Auf der Treppe drehte sie sich um und lächelte Mann müde an. „Sie war übrigens nicht unbedingt seine Blonde.“

Wenig konnte ihm im Augenblick gleichgültiger sein. Es ging um seinen Hals. Waren seine Schlussfolgerungen richtig, so würde er nun endlich erfahren, wer die „Stimme“ war – auf dieselbe Weise, auf die Wineck und Dori erfahren hatten, dass sie sterben sollten.